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Alternative Megapolis Covers

Gepostet von ThomasElbel am 21.12.2013

Als ich das Cover für Megapolis ausgesucht habe, hat mir meine Grafikagentur www.guterpunkt.de (die übrigens auch für den Piper Verlag tätig ist) mehrere Vorschläge gemacht, aus denen ich auswählen konnte. Habe ich die richtige Wahl getroffen? Was sagt Ihr?

Megapolis_Cover_Variante-01_small.jpg

Da gab es zum Beispiel das hier, aber ich fand es zu "amerikanisch".

Oder ...

Megapolis_Cover_Variante-03_small.jpg

... das hier, und das hat mich auch sehr gereizt. Es erinnert mich irgendwie an die russische Avantgarde der 1920 (Rodtchenko etc.).

Aber ...

Megapolis_Cover_Variante-02_small.jpg

... meine Frau fand die emotionale Botschaft der Faust unschlagbar und ich stimme ihr zu.

Es ging dann nur noch um die Farbe. Sollte es wirklich gelb sein? Es gab da noch eine "kältere" Variante:

Megapolis_Cover_Variante-04_small.jpg

Ich habe mich am Ende dann doch für das Blau entschieden, dass Ihr ja kennt, auch weil es meiner Meinung nach besser zu den Farben von Asylon (rot) und Elysion (grün) passt:

Megapolis_Cover_Variante-05_small.jpg

Seht Ihr das genauso?

Posted by Amoebe on
Ich bin gerade eben mit "Megapolis" fertig geworden - es hallt immer noch etwas nach und macht Lust auf mehr. "Asylon" ist geoordert, "Elysion" wird sicher folgen. Und vielleicht und mit etwas Glück war das Ende von "Megapolis" ja doch ein kleiner Cliffhanger.

Ach ja, es ging ja um's Cover...

Generell mag ich Cover, die eher "schlicht" gehalten sind. Name des Autors (klein), Buchtitel und ein Symbol oder Piktogramm gefallen mir generell besser, als Fotos oder andere nicht abstrakte Bilder, die meistens den Protagonisten oder die Szenerie darstellen und so ein wenig der Phantasie vorgreifen.

Natürlich passt es gut zu den beiden vorherigen Covern und die Faust ist definitiv das beste Symbol (erinnert dezent an "Red Faction"). Der Adler wirkt, wie bereits gesagt, ein wenig zu amerikanisch und das große "M" weckt bei mir Erinnerungen an Metro 2033, besonders wegen dem strahlendem Stern und natürlich auch wegen der Abkürzung "M" für die pariser Metro. Außerdem wurde die Marskolonie meiner Erinnerung nach nie als Megapolis, sondern immer nur als Polis bezeichnet. Alternativ wäre das zweite Logo ohne das "M" mit pentagonfüllendem Stern samt Strahlen sicher auch sehr stimmig, da es zugleich einen "sozialistischen Hauch" versprüht und - mit 7 Strahlen ausgestattet - auch den Rat der Sieben repräsentieren könnte.

Farblich allerdings hätte ich settingbezogen natürlich auch rot sehr gerne gesehen. Gelb/Gold indes passt meiner Meinung nach auch, da es zum einen metallisch wirkt und natürlich an Messing erinnert, also etwas archaisch erscheint und sehr gut zur "alten Technologie" der Rebellen passt. BLau hingegen wirkt ebenso metallisch, allerdings kälter und erinnert eher an Aluminium, erscheint also etwas futuristischer und passt somit eher zu den Novaten.

Das war nun vermutlich meine erste "Coverbesprechung", aber was solls? :-)

Liebe Grüße,
Dennis
Posted by Thomas Elbel on
Lieber Dennis,
ich freu mich ganz doll, dass Megapolis Dir so gut gefallen hat. Vielleicht magst Du das ja auf Amazon noch in zwei, drei Sätzen als Rezi kundtun. Ich würde die Geschichte gerne fortsetzen. Mal sehen, ob die Verkäufe eine Fortsetzung hergeben. Drück mir die Daumen. Danke auch für die ausführliche Coverbesprechung. Wie Du richtig gesagt hast, war ich durch die generelle Orientierung an den vorangegangenen Covern natürlich etwas eingesperrt. Rot war daher durch, da Asylon ja schon rot war. Ich freu mich jedenfalls, dass Dir die Faust als Auswahl gefallen hat. Mit Asylon wünsche ich Dir mindestens ebensoviel Lesefreude.
Liebe Grüße, Thomas
Posted by Amoebe on
Hallo Thomas!

naja, hier ist ja faktisch nicht der dazu bestimmte Ort, aber da leider sonst keine Aktivität herrscht, wähle ich eben wieder diesen Kanal.

Mit Asylon hatte ich ich ganz sicher meinen Spaß, wobei diese Formulierung sicher nicht ganz zutreffend ist. "Spaß" kann man es nicht nennen. Ich würde eher von Faszination und sehr guter Unterhaltung sprechen, quasi dem Pendant zu Spaß, den eine reine Dystopie eben bestenfalls bieten kann.

Asylon brauchte übrigens keine zwei Tage, bevor es gänzlich verschlungen wurde, nur frage ich mich immer und immer wieder, warum du eine sehr sympathische Person (keine Namen, da eventuelle Spoiler für Mitleser) so äußerst kurzfristig geopfert hast. Aber gut, es ist schließlich Deine Geschichte.

Aktuell habe ich mich nach langem Ringen dazu entschlossen, mir nun auch Elysion zu holen, auch wenn mir das Setting eigentlich gar nich gefällt; zu viel Fantasy für meine Begriffe. Aber errare humanum est, schon nach wenigen Kapiteln wurde die Geschichte um die Malachim derart interessant, dass meine anfänglichen Zweifel nun eigentlich haltlos sind. "Wir sind hier ja doch nich bei Hohlbein oder Tolkien", dachte ich mir schon nach Kurzem.

Jedenfalls muss ich mit absoluter Bewunderung zugeben, dass Du insbesondere die bedrückende Atmosphäre derart spürbar beschreibst, dass selbst Stephenson, Gibson, Asimov oder Simmons eigentlich ihren Hut ziehen müssten, auch wenn Du natürlich nicht dermaßen technikaffin wie eben genannte Autoren bist. Aber das ist natürlich auch kein Minuspunkt!

Aber nun genug Lobhudelei; wann kommt dein nächstes Werk? Und noch in eigener Sache: Würde ich die Bücher zusätzlich als Printausgabe erstehen, bekäme ich sie dann signiert?

Liebe Grüße,
Dennis
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